DAS UNTERNEHMEN

Die CWA GmbH

Wir sind ein innovatives Maschinenbauunternehmen. Mit unserem fachübergreifenden Know-how gestalten und fertigen wir innovative Produkte auf hohem technischen Niveau. Mit Augenmerk auf die Sportbranche entwickeln wir hochwertige Getränkemaschinen zur Herstellung von Proteinshakes.
Besonderer Fokus liegt hierbei auf der Erfüllung der individuellen Bedürfnisse unsere Kunden. Unsere Produkte erleichtern nicht nur den Herstellungsprozess, sie senken Ihre Kosten, steigern die Kundenzufriedenheit, sowie den Gewinn und die Motivation der Mitarbeiter.

Unternehmensgeschichte „Von der Idee zur Gründung“

(vgl. Pressebericht aus der Hamburger Wirtschaft)

Manchmal sind es die kleinen Pro­bleme des Alltags, die den Anstoß dazu geben, etwas Großes zu ent­wickeln. So wie bei Christoph Warnecke. „Warum muss ich nach dem Sport eigentlich so lange auf  einen Shake warten?“, fragte er sich bei seinen Besuchen im Fit­nessstudio immer wieder. Die Proteinshakes aus Pulver und Was­ser oder Milch werden per Hand in einem klassischen Küchenmixer oder Barkeeper- Shaker zubereitet, was lange dauert. Außer­dem müssen Mixer oder Shaker nach der Nutzung aufwendig unter einem Wasser­hahn gereinigt werden, was wiederum die Herstellung des nächsten Drinks weiter verzögert. Zudem schmeckt der Shake täglich unterschiedlich („mal gut, mal schlecht“), was der ungenauen Pulver- und Milchzufuhr, sowie der unterschiedlich langen Mixzeit geschuldet ist.

Warnecke ist ausgebildeter Anlagen­mechaniker und Metallbaumeister und steckte gerade mitten im Maschinenbaustu­dium. Er konnte es kaum glauben, dass es zum Mixen von Proteinshakes keine Maschinen auf dem Markt gibt. Das Thema ließ ihn in der Folge nicht mehr los. Eine Lösung für das erkannte Problem musste her. Nach eingehender Recherche und Ge­sprächen mit den Betreibern von Fitness­studios begann er im Jahre 2013, ein vollautomatisches Düsenmischsystem zu entwickeln. Auf den Namen JETMIX® hat er seine Konstruktion getauft. Die heimische Garage und Werkstatt dienten ihm als Werkstatt bei der Herstellung des ersten Modells. Parallel zur Entwicklungsarbeit wandte sich Warnecke an die Existenzgründerhilfe der Hochschule für Angewandte Wissen­schaften Hamburg (HAW), wo er auch auf die Innovations Kontakt Stelle Hamburg (IKS) aufmerksam gemacht wurde. Dort ver­mittelte man ihm den Kontakt zu Wissen­schaftlern, die ihn in der Folge bei der Wei­terentwicklung des JETMIX´ s unterstützten. Der junge Maschinenbauingenieur arbeitete mit Professoren von der HAW zusammen. Dabei ging es in erster Linie um die Fertigung von Versuchs­bauteilen. „Durch den Einsatz von 3D Druckern konnte ich langwierige Auftragsschleifen umgehen und den JETMIX® schneller optimieren“, erzählt er. „Die gewünschten Teile habe ich sogar schon am nächsten Tag erhalten und damit wertvolle Zeit gespart.“ Schließlich arbeitete Warnecke parallel zu seiner Festanstellung auf einer Raffinerie als Maschinenbauingenieur in seiner Freizeit am JETMIX®. „An einem bestimmten Punkt musste ich mich aber entscheiden, denn die Entwicklung des Produkts und der Aufbau eines eigenen Unternehmens waren nebenbei nicht möglich“, so der Gründer, der den Schritt in die Selbstständigkeit wagte. Auch mithilfe öffentlicher Fördergelder, bei deren Beantragung die IKS ihn ebenfalls unterstützte, hat er seine Maschine mittlerweile fertiggestellt. In Anspruch genommen hat er Mittel aus dem Programm InnoRampUp der Hamburgischen Investitions- und Förderbank sowie das EXIST-Gründerstipendium für Studenten, die sich während oder kurz nach Ende des Studiums selbstständig machen.

Ende 2016 – und damit drei Jahre nach seinen ersten Entwürfen – hat Warnecke den JETMIX auf den Markt gebracht.

Mithilfe des Innovations- und Patent-Centrums der Handelskammer und dank der Förderung durch die SIGNO-KMU-Patent­aktion hat der Jungunternehmer sein Gerät übrigens auch zum Patent angemeldet.

 

Foto: Ulrich Perrey